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presseDANCE PON DI CORNER (aus dem Riddim Magazin 05/05) „Es gab hier schon immer Leute, die leidenschaftlich gefeiert haben“ (Seb). Unter diesem Banner lassen sich viele Kapitel der mittlerweile fünfjährigen Deebuzz-Geschichte zusammenfassen. Die Crew um Selector Seb, MC Skarra Mucci und „Strippenzieherin“ Mel hat in den zurückliegenden Jahren eine eigene Handschrift entwickelt und sich so unauslöschbar ins Stammbuch des deutschen Dancehall-Reggae eingetragen. Geprägt vom äußerst intensiven Erleben von Ragga Jungle und Breakbeat in der Rhein-Main Gegend, an so legendären Orten wie Milk in Mannheim oder Vibration in Forst kam Ende der Neunziger der konsequente Schritt hin zu Dancehall-Reggae. Erste Aufenthalte in Jamaika führten nicht nur zur eigenen Namensgebung unter dem Eindruck des Shout-Outs „Buzz di Dance“ oder „Buzz di Place“, sondern brachten auch nachhaltige Eindrücke von dortigen Sound Systems und deren Juggling mit sich. Weitere Erfahrung wurde durch Besuche des Summerjams und die dortige Performance von Deutschlands No. 1 Sound Systems Pow Pow gemacht. Fazit: „Das können und vor allem wollen wir auch.“ So wurden ausgehend von ersten eigenen Drum’n’Bass Partys ab 1998 die ersten Events veranstaltet und mit immer größer werdendem Zulauf ging man daran ein Sound System auf die Beine zu stellen.Nach der Gründung 2000 entwickelten Deebuzz zwei Standbeine, auf denen der Sound bis heute solide ruht, als da wären zum einen eine klar an Hardcore-Dancehall ausgerichtete Selection, die jedem internationalem Vergleich standhält und zum anderen ein intensives Vorstellen deutscher Artists. Gerade diese extreme Nähe zur lokalen Szene verleiht Deebuzz eine Ausnahmestellung in Deutschland. So wird z.B. das enge Verhältnis zum Kölner Rootdown Camp durch zahllose Dub Plate-Specials von Nosliw, Mono & Nikitaman oder Nattyflo dokumentiert. Und hier muss noch einmal betont werden, was Mono bereits im Riddim-Roundtable in Riddim 05/2004 beschrieben hat, dass deutsche Tunes in Mannheim von einer vielköpfigen Massive wirklich geschätzt werden und oft ein brandneues Rootdown Special x-Mal gewheelt wird und am Ende einer durchgefeierten Nacht als Tune des Abends gilt. Mittlerweile haben auch eine Vielzahl an aktuellen One-Drop Tunes in die Selection von Deebuzz Einzug gehalten. Soll heißen, Deebuzz Model 2005 bietet alle Facetten des Reggae, inklusive Old School Jungle Dub Plates von UK Apache oder General Levy. Über die regelmäßigen Abende im Siebener hinaus, bei denen auch immer wieder andere Sound Systems inkl. Stone Love, Sound Trooper u.a. zu Gast sind, bieten Deebuzz ihrer Massive außergewöhnliche Special Events wie „Pon di River“, eine Party auf einem Rheindampfer, sowie das alljährlich im Juli stattfindende Sound eigene Festival, wo dieses Jahr in Speyer u.a. Bass Odyssey zu Gast waren. Gerade diese enge Bindung zur Massive, diese Family-Idee machen die Faszination aus – man hält zusammen und feiert gemeinsam. |
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